Lernort Streuobstwiese

Weiterbildungsseminare

 

für Kita-Erzieher*innen, Grundschullehrer*innen, Pädagog*innen

 

Packeseltouren Brandenburg bietet Weiterbildungsseminare für Erzieher*innen, Pädagog*innen und Interessierte an. Die Referentinnen Daniela Marx (Erzieherin, Referentin für Bildung für Nachhaltige Entwicklung) und Sarah Fuchs (Diplom-Biologin, Eselexpertin, Landwirtin, Natur- und Landschaftsführerin) ergänzen sich in idealer Weise und liefern zusammen mit den Eseln für die Teilnehmer so dass bestmögliche Angebot.

 

Zu den Betriebsflächen von Packeseltouren Brandenburg gehört eine wunderschöne alte Streuobstwiese. Dort werden alte, hochstämmige Obstbäume (Äpfel, Birnen, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen) nachhaltig bewirtschaftet: Das Obst wird zu Saft und Fruchtaufstrichen verarbeitet, die Wiese dient der betrieblichen Eselherde als Grünfutter.

 

Die im Folgenden beschriebenen Weiterbildungsseminare "Streuobstwiese im Frühling" sowie "Streuobstwiese im Herbst" bieten wir im Frühjahr zur Obstblüte und im Herbst, wenn das Obst reift, an. Entdecken wir die Streuobstwiese und die Natur als nachhaltigen Lernort!

 

 

Obstwiese Frühling

 

Tagesseminar ‚Die Streuobstwiese im Frühling’

Ort: Streuobstwiese Stolzenhagen, Landkreis Barnim, Brandenburg

Seminarbeitrag: 95 Euro (inkl. Seminarmaterial und Getränke/Imbiss)

Teilnehmer*innen: max. 10

 

Zu den Vorboten des Frühlings zählen ab Ende Februar die blühenden Schneeglöckchen. Etwas später folgen die Obstbäume. Die Blüte von Kirsche, Birne oder Pflaume ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass der Frühling begonnen hat!

 

Teil A von 10 bis 13 Uhr:

Vorstellung der Streuobstwiese als nachhaltig bewirtschafteter Ort mit hoher Biodiversität

Referentin: Sarah Fuchs (Dipl.-Biologin, Natur- und Landschaftsführerin, Landwirtin)

Im ersten Teil beschäftigen wir uns - erlebnis- und handlungsorientiert - mit den vielfältigen Möglichkeiten, die Streuobstwiese als einen Ort mit hoher Biodiversität kennenzulernen. Wir erfahren, was eine Streuobstwiese ausmacht, welche Nutzung und Pflege stattfindet, und lernen die verschiedenen Baumarten kennen. Wir entdecken die ersten Frühlingsboten aus der Tier- und Pflanzenwelt und reflektieren ihre Abhängigkeit vom Frühlingsbeginn. Wahrnehmungsübungen helfen uns, den Frühling mit allen Sinnen zu erfahren. Anschließend kann selbst Hand angelegt werden, denn es gibt reichlich Arbeit: Alte und junge Bäume wollen gepflegt werden. So können wir auch über die praktische Arbeit mit den Bäumen in Verbindung treten.

Bei sehr schlechtem Wetter: Vorstellung verschiedener Kulturtechniken zur Verarbeitung und Haltbarmachung von Obst und gemeinsame Verarbeitung von Fruchtmus am holzbetriebenen Herdofen zu Fruchtaufstrichen und leckeren Süßigkeiten (Fruchtleder).

 

Pause von 13 bis 14 Uhr

Gemeinsamer Mittagsimbiss (in Bioqualität) mit Verkostung des hofeigenen Birnen- und Apfelsaftes, sowie von Fruchtaufstrichen aus dem Obst der Streuobstwiese.

 

Teil B von 14 bis 16 Uhr:

Die Streuobstwiese als Nachhaltigen Lernort für vielfältige pädagogische Angebote entdecken

Referentin: Daniela Marx (Erzieherin, Referentin für BNE)

Im zweiten Teil stellen wir die Verbindung zum Brandenburger bzw. Berliner Bildungsprogramm für Kitas und zum aktuellen Rahmenlehrplan der 1. bis 6. Klasse her. Wir reflektieren unsere eigene Haltung als Bildungsakteur*innen und entdecken durch Perspektivwechsel neue Herangehensweisen an die Ausrichtung eigener Angebote. Am Beispiel der Streuobstwiese besprechen wir mögliche Stolpersteine und Gelingensfaktoren bei der zukünftigen Vermittlung und Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung und Bildung in den jeweiligen Einrichtungen.

 

Als pdf zum Herunterladen:

Streuobstwiese im Frühling

 

Tagesseminar ‚Die Streuobstwiese im Herbst’

Ort: Streuobstwiese Stolzenhagen, Landkreis Barnim, Brandenburg

Seminarbeitrag: 95 Euro (inkl. Seminarmaterial und Getränke/Imbiss)

Teilnehmer*innen: max. 10

 

Obst von Streuobstwiesen bietet eine große Sortenvielfalt mit unterschiedlichen Eigenschaften in Bezug auf Reifezeitpunkt, Aussehen, Geschmack oder Lagerfähigkeit. Die Vielfalt der alten Obstsorten, verglichen mit den wenigen heute im Handel erhältlichen, macht deutlich, welchen Verlust an Vielfalt wir registrieren müssen.

 

Teil A von 10 bis 13 Uhr:

Vorstellung der Streuobstwiese als nachhaltig bewirtschafteter Ort mit hoher Biodiversität

Referentin: Sarah Fuchs (Dipl.-Biologin, Natur- und Landschaftsführerin, Landwirtin)

Im ersten Teil beschäftigen wir uns - erlebnis- und handlungsorientiert - mit den vielfältigen Möglichkeiten, die Streuobstwiese als einen Ort mit hoher Biodiversität kennenzulernen. Wir erfahren, was eine Streuobstwiese ausmacht, welche Nutzung und Pflege stattfindet, und lernen die verschiedenen Baumarten kennen. Wir entdecken die unterschiedlichen Obstsorten und finden heraus, welche um diese Zeit schon reif sind. Wahrnehmungsübungen helfen uns, die Obstzeit mit allen Sinnen zu erfahren. Anschließend haben wir Gelegenheit, reifes Obst selbst vom Baum zu ernten und die Streuobstwiese aus der Vogelperspektive zu erleben. So können wir auch über die praktische Arbeit mit den Bäumen in Verbindung treten.

 

Bei sehr schlechtem Wetter: Vorstellung verschiedener Kulturtechniken zur Verarbeitung und Haltbarmachung von Obst und gemeinsame Verarbeitung von frischem Obst am holzbetriebenen Herdofen zu Fruchtaufstrichen und leckeren Süßigkeiten (Fruchtleder).

 

Pause von 13 bis 14 Uhr

Gemeinsamer Mittagsimbiss (in Bioqualität) mit Verkostung des hofeigenen Birnen- und Apfelsaftes, sowie von Fruchtaufstrichen aus dem Obst der Streuobstwiese.

 

Teil B von 14 bis 16 Uhr:

Die Streuobstwiese als Nachhaltigen Lernort für vielfältige pädagogische Angebote entdecken

Referentin: Daniela Marx (Erzieherin, Referentin für BNE)

Im zweiten Teil stellen wir die Verbindung zum Brandenburger bzw. Berliner Bildungsprogramm für Kitas und zum aktuellen Rahmenlehrplan der 1. bis 6. Klasse her. Wir reflektieren unsere eigene Haltung als Bildungsakteur*innen und entdecken durch Perspektivwechsel neue Herangehensweisen an die Ausrichtung eigener Angebote. Am Beispiel der Streuobstwiese besprechen wir mögliche Stolpersteine und Gelingensfaktoren bei der zukünftigen Vermittlung und Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung und Bildung in den jeweiligen Einrichtungen.

 

Als pdf zum Herunterladen:

Streubostwiese im Herbst